Funktion

Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie, in elektrische Energie. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos - das griechische Wort für Licht - und Volta - nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik - zusammen. Die Photovoltaik gilt als Teilbereich der umfassenderen Solartechnik, die auch andere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt. 

Funktionsweise einer Photovoltaikanlage

Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage wird Sonnenlicht in elektrischen Strom umgewandelt. Eine Photovoltaikanlage besteht aus Zellen in Modulen, Wechselrichtern und einer entsprechenden Verkabelung.

Fällt Sonnenlicht auf eine Siliziumscheibe, entsteht zwischen der Oberseite und der Unterseite eine geringe elektrische Spannung. Durch die Anbringung von geeigneten Kontakten kann diese Gleichspannung genutzt werden.

Abhängig von der Anzahl und der Verschaltung der einzelnen Solarzellen in einem PV-Modul entsteht eine bestimmte Gleichspannung und eine entsprechende Stromstärke, die miteinander multipliziert die Modulspitzenleistung unter Standardbedingungen ergeben, ausgedrückt in Watt peak (Wp). Mit diesem Wert lassen sich die einzelnen Module der verschiedenen Hersteller als Kenngröße unterscheiden.

An die PV-Module wird ein sogenannter Wechselrichter angeschlossen. Dieser hat die Aufgabe den Gleichstrom der Module in einen netzverträglichen Wechselstrom umzuwandeln und in das Stromnetz des Netzbetreibers (z.B. Stadtwerke) einzuspeisen. Er erhält die dafür notwendigen Informationen aus dem Stromnetz.

Die Photovoltaikanlage wird durch einen Datenlogger (z.B. Solar-Log) überwacht. Auf diese Weise können technische Störungen sofort erkannt werden und die Stromproduktion permanent visualisiert werden.

Gerne prüfen wir, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet. Nutzen Sie hierzu bitte unser Planungsformular (Download)